Schloss Mannheim
Schloss Mannheim

Die Stadtgründung Mannheims erfolgte 1607 mit einem niederländisch beeinflußten, rationalistischen Grundriß. 

Am 2. Juli 1720 fand die Grundsteinlegung für das neue Residenzschloß des Kurfürsten statt, dessen Bau bis 1760 dauerte. Die Baumeister waren de la Fosse, Froimont, Hauberat, Bibiena und Pigage.
Bereits 1720 zog der Hofstaat von Heidelberg nach Mannheim um, im Sommer wurde in Schwetzingen Residenz gehalten, im Winter in einem angemieteten Palais am Marktplatz.

Die Schlossanlage besteht aus einem Ehrenhof mit die Ecken betonenden Pavillons und zentralem Mittelpavillon (Rittersaal, Treppenhaus), flankiert von Schlossbibliothek und Schlosskirche. Aus- und umgreifende Seitenflügel: Remisen und Jesuitenkomplex. Dadurch wird die Versinnbildlichung des Herrschaftsprogramms nach französischem Vorbild erreicht.

Der Schlossbau wurde 1943 im zweiten Weltkrieg zerstört. Die Fassaden, der Rittersaal mit Nebensälen und Treppenhaus und die Schloßkirche sind nach 1945 wiederaufgebaut worden. Nach einer grundlegenden Renovierung und Ausstattung der Prachträume und des Schloß-Museums wurde das Schloss im April 2007 feierlich für den Besucherverkehr geöffnet.


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